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Die Ehrennadel

Ehrennadel der Deutschen Phytomedizinischen Gesellschaft e.V.

Die Deutsche Phytomedizinische Gesellschaft e.V. verleiht diese Auszeichnung an Fachkollegen und Fachkolleginnen für deren herausragende Verdienste um die Phytomedizin und die Deutsche Phytomedizinische Gesellschaft e.V.. 

Die Auszeichnung ist mit der Verleihung der Ehrennadel und einer entsprechenden Urkunde verbunden.

Die Auszeichnung wird auf Vorschlag der Mitglieder der Deutschen Phytomedizinischen Gesellschaft vergeben.

Der Vorstand der Gesellschaft ruft zur Nominierung in den Mitteilungen der Gesellschaft auf.

Die Entscheidungen des Vorstandes werden mit einfacher Mehrheit getroffen. Die Entscheidung kann auf schriftlichem Wege herbeigeführt werden. Darüber ist ein Protokoll anzufertigen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Bekanntgabe der ausgezeichneten Person erfolgt vom Vorstand der DPG im Organ der DPG „Phytomedizin“ und auf der Internet-Seite der Gesellschaft.

Satzungsänderungen werden vom Vorstand mit einfacher Mehrheit beschlossen und den Mitgliedern mitgeteilt. Die Verleihung der Auszeichnung wird eingestellt, wenn die DPG aufgelöst wird.

Die Auszeichnung wird  durch den 1. Vorsitzenden der Deutschen Phytomedizinischen Gesellschaft verliehen.

Inhaber der Ehrennadel

Frau Dr. Ulrike Steiner wurde 1994 Mitglied der Deutschen Phytomedizinischen Gesellschaft. Ihr ehrenamtliches Engagement für den Verein begann bereits mit der Übernahme der Organisation der Reinhardsbrunn-Tagung durch Prof. Dehne Mitte der 1990er. Seit Anbeginn hat sie sich zusammen mit Herrn PD Dr. Erich Christian Oerke und Frau Ingrid Sikora um die Durchführung der Tagung sowie die Erstellung und Gestaltung der Proceedings gekümmert und diese Aufgabe erst mit der Übernahme durch Prof. Deising im Jahr 2016 abgegeben.

Über diesen ehrenamtlichen Einsatz hin-aus hat sich Frau Dr. Steiner maßgeblich in ihrem Arbeitsgebiet der Mykologie eingebracht. Sie übernahm im Jahr 2010 in Konstanz die Leitung des DPG-Arbeitskreises »Mykologie« und hat, zusammen mit den AK »Wirt-Parasit«, für den Arbeitskreis die jährlichen Arbeitstreffen bis zum Jahr 2018 organisiert und gestaltet.

Von Anbeginn ihrer Beschäftigung mit der Phytomedizin, so betont Frau Steiner, hat sie immer Veranstaltungen der DPG besucht und die vielfältigen Möglichkeiten der Weiterbildung genutzt. Es waren die vielen Anregungen für die eigene Arbeit, die sie mitnehmen konnte und die sie veranlasst haben sich selbst einzubringen.

»Ich hatte den Wunsch mit meiner Tätigkeit in einem Arbeitskreis auch dazu beizutragen, dass die junge Generation Veranstaltungen angeboten bekommt, die der Bereicherung und der Erschaffung von Netzwerken für das spätere Berufsleben dienen. Die DPG mit ihrem weit verzweigten Netzwerk ist hier einzigartig.« Ein klares Statement und Motivation für junge Menschen sich ehrenamtlich einzubringen.

Wir bedanken uns bei Frau Dr. Steiner für den besonderen Einsatz für die Ziele der DPG. Der Vorstand der DPG verleiht ihr die Ehrennadel in Würdigung dieser Verdienste.

 

Herr Dr. Holger Kreye wurde 2004 Mitglied der Deutschen Phytomedizinischen Gesellschaft. Sein ehrenamtliches Engagement für den Verein begann unmittelbar im Arbeitskreis Pflanzenerkrankungen im Raps, in dem er die nun bald 20 Jahre andauernde Leitung übernahm: »Als junger BBA-Angestellter stellte sich mir nicht die Frage, ob ich annehmen oder ablehnen soll.« Eine klare Aussage.

Das Arbeitsgebiet Raps hat Herrn Kreye immer begeistert und so macht ihm die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen innerhalb der DPG besondere Freude. Die Bedeutung der Kontakte und der gegenseitige Austausch sind für ihn genug Motivation, sich immer wieder ehrenamtlich einzubringen. Auch der Wissensgewinn durch die Zusammenarbeit ist für ihn sehr wichtig. Er bedauert den Rückgang der universitären Forschung auf dem Arbeitsgebiet, was es immer schwerer macht, Beiträge für die jährliche Arbeitstagung zu gewinnen.

Der Einsatz von Herrn Kreye für die DPG umfasst weiterhin die Prüfung der »Kasse« des Vereins. Dies beinhaltet die Durchsicht sämtlicher Belege (Buchungen, Rechnungen, usw.) der DPG sowie die Prüfung der jährlichen Einnahmen-Ausgaben-Überschussrechnung. Hierbei betont Herr Kreye die Bedeutung der Möglichkeit der Einbringung von Verbesserungsvorschlägen für die Vereinsarbeit und den besonderen Einblick in die internen Vereinsvorgänge, den er bekommen hat. Diese Arbeit hat Herr Kreye über 7 Jahre durchgeführt, wofür ihm ein herzlicher Dank gilt.

Wir bedanken uns bei Herrn Dr. Holger Kreye für seinen besonderen Einsatz für die Ziele der DPG. Der Vorstand der DPG verleiht ihm die Ehrennadel in Würdigung dieser Verdienste.

Herr PD Dr. Erich-Christian Oerke wurde 1985 Mitglied der Deutschen Phytomedizinischen Gesellschaft e.V. Sein Engagement für den Verein begann im Jahr 1996, als er die damals ehrenamtliche Tätigkeit des Geschäftsführers der DPG übernahm und bis 1999 ausfüllte.

Während dieser Zeit entwickelte er sein Arbeitsgebiet an der Universität Bonn in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Heinz-Wilhelm Dehne weiter und vertraute wichtige Veröffentlichungen den Publikationsorganen der DPG an. Hier ist vor allem die bedeutende Analyse zum Zusammenhang von Ertragsverlusten und Pflanzenschutz zu nennen, die in der Schriftenreihe der DPG Bd 6 (1996) zusammen mit Ulrike Steiner publiziert wurde. Bereits 1998 wurde Herr Dr. Oerke mit dem Julius Kühn-Preis der DPG ausgezeichnet.

Über viele Jahre hin war Herr Oerke an der Universität ein wichtiger Ansprechpartner für Nachwuchsmitglieder und auf diese Weise mit verantwortlich für die Nachwuchswerbung.

Der Einsatz von Herrn Oerke für die DPG umfasste weiterhin die Prüfung der wirtschaftlichen Grundlage des Vereins als Kassenprüfer. Dies beinhaltet die Durchsicht sämtlicher Belege (Buchungen, Rechnungen, usw.) der DPG sowie die Prüfung der jährlichen Einnahmen-Ausgaben-Überschussrechnung. Dies war besonders wichtig in der Phase der Professionalisierung der Geschäftsstelle.

Damit nicht genug bringt sich Herr Oerke seit 2013 in die Organisation des Reinhardsbrunn-Symposiums ein, die seit dem Jahr 2016 durch die DPG organisiert wird.

Die Verbundenheit mit der DPG und im Besonderen mit der jungenDPG zeigt sich bis heute, wenn er sich am Rande der 62. Pflanzenschutztagung spontan für ein Interview durch die jungeDPG zur Verfügung stellt und seine Erfahrungen als erfolgreicher Nachwuchswissenschaftler in den 1990ern schildert.

Wir bedanken uns bei Herrn PD Dr. Erich-Christian Oerke für den besonderen Einsatz für die Ziele der DPG. Der Vorstand der DPG verleiht ihm die Ehrennadel in Würdigung dieser Verdienste.

 

Herr Dr. Bernd Rodemann erhält die Ehrennadel der DPG für sein außergewöhnliches und vielfältiges Engagement in der DPG.

Herr Dr. Rodemann ist ein international vernetzter und anerkannter Wissenschaftler mit großer Fachkompetenz im Ackerbau. Im Jahr 2017 wurde er zum stellvertretenden Leiter des Instituts für Pflanzenschutz in Ackerbau und Grünland des JKI ernannt. Zu seinen Aufgaben und Forschungsgebieten zählen die Bewertung der Resistenz von Getreidesorten gegenüber Pilzkrankheiten, die Bewertung der Wirksamkeit von Fungiziden im Rahmen der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln, die Erarbeitung von Verfahren zur Bekämpfung von Getreidekrankheiten und zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln, und die Entwicklung von Strategien zur Verminderung der Mykotoxinbildung und zur Vermeidung von Fungizidresistenzen im Getreidebau.

Seit Beginn seiner wissenschaftlichen Arbeit hat Herr Dr. Rodemann immer besonderen Wert darauf gelegt, dass die Ergebnisse seiner wissenschaftlichen Arbeiten breiten Eingang in die landwirtschaftliche Praxis finden. Damit trägt er maßgeblich dazu bei, den Integrierten Pflanzenschutz weiterzuentwickeln und in der landwirtschaftlichen Praxis umzusetzen. Er hat sein Wissen stets zum Nutzen der DPG auf allen Ebenen des wissenschaftlichen Austausches eingebracht. So leitete er seit 2007 fünf Jahre den Arbeitskreis »Integrierter Pflanzenschutz« der DPG und überführte danach die darin enthaltenen Projektgruppen in die eigenständigen Arbeitskreise »Krankheiten im Getreide und Mais«, »Schädlinge in Getreide, Mais und Leguminosen«, »Raps« und „Kartoffel“. Er selbst übernahm zunächst die stellvertretende Leitung des Arbeitskreises »Krankheiten im Getreide und Mais«. Seit 2020 ist Herr Dr. Rodemann nun Leiter dieses sehr lebendigen und immer gut besuchten Arbeitskreises.

Ein wichtiges Forum für den fachlichen Austausch zu den verschiedenen Elementen und Bausteinen des Integrierten Pflanzenschutzes sind auch die Tagungen und Exkursionen der »Arbeitsgemeinschaft für Krankheitsbekämpfung und Resistenzzüchtung in Getreide, Hülsenfrüchten und Raps«, an deren Organisation Herr Dr. Rodemann mit großem Erfolg mitwirkt. Gemeinsam mit dieser Arbeitsgemeinschaft und der Gesellschaft für Pflanzenzüchtung veranstaltet die DPG die sog. »Fulda-Tagung« und ist damit auch bei diesen maßgeblich von Herrn Dr. Rodemann mitgestalteten Tagungen sehr präsent. Von 2002 bis 2009 war Herr Rodemann Mitglied im DPG-Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit. Außerdem schätzt sich der DPG-Vorstand sehr glücklich, dass er Herrn Dr. Rodemann im Jahr 2010 dazu gewinnen konnte, die wichtige Aufgabe des Kassenprüfers der DPG zu übernehmen. Dieses Amt hat er bis heute inne und wurde in der letzten Mitgliederversammlung erneut zum Kassenprüfer gewählt.

Die DPG dankt Herrn Dr. Rodemann sehr herzlich für seinen hoch motivierten und langjährigen Einsatz für die Ziele der DPG.

Der Vorstand der Deutschen Phytomedizinischen Gesellschaft e.V. (DPG) verleiht die Ehrennadel der DPG für das Jahr 2021 an Frau Dr. Ute Gärber für ihre herausragenden Verdienste um die Deutsche Phytomedizinische Gesellschaft e.V..

Frau Dr. Ute Gärber erhält die Ehrennadel der DPG für ihre außerordentliche phytomedizinische Kompetenz rund um die Arznei- und Gewürzpflanzen sowie ihre herausragenden Verdienste als langjährige Leiterin des Arbeitskreises »Heil-, Duft und Gewürzpflanzen«.

Frau Gärber wurde in Strausberg nahe Berlin geboren. Nach ihrer Schulzeit und einer mehrmonatigen Vorbereitungszeit an der Arbeiter- und Bauernfakultät in Halle zog es Frau Gärber nach Chisinau, der Hauptstadt Moldawiens. An der dortigen Staatlichen Universität studierte sie von 1974 bis 1979 Biologie mit Schwerpunkt Biochemie. Im September 1979 wechselte sie an das Institut für Pflanzenschutzforschung in Berlin und promovierte 1989 an der Akademie der Landwirtschaftswissenschaften der DDR mit einer Arbeit zur »Entwicklung von Modellmethoden zur Bewertung der Wirksamkeit von Fungiziden gegenüber Phomopsis sclerotioides an Gurke«. Seit Mai 1991 ist Frau Gärber wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Pflanzenschutz im Gartenbau der Biologischen Bundesanstalt für Land und Forstwirtschaft, dem heutigen Julius Kühn-Institut, Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen. Mit Arznei- und Gewürzpflanzen beschäftigt sich Frau Gärber seit Mitte der 90er Jahre. Ihr Schwerpunkt sind die pilzlichen Schaderreger, ihre Kulturen überaus vielfältig: Kamille, Petersilie, Pfefferminze, Traubensilberkerze, Bärentraube, Schnittlauch oder auch Johanniskraut.

Immer ging es um die Gesunderhaltung der Kulturen, die Aufklärung von Schadensursachen, die Biologie und Epidemiologie von Schaderregern sowie die Entwicklung von Gegenmaßnahmen. Ihre Begeisterung für die Arznei- und Gewürzpflanzen, wie auch ihre enorme Fachkompetenz machten Frau Gärber zu einer gefragten Expertin, Beraterin, Rednerin und Forschungspartnerin, in Deutschland wie auch im benachbarten Ausland.

Seit über 20 Jahren engagierte sich Frau Gärber im Arbeitskreis Heil-, Duft und Gewürzpflanzen der DPG und war über 25 Jahre Expertin im Deutschen Fachausschuss für Arznei-, Gewürz- und Aromapflanzen. Nur wenige haben sich so intensiv mit Arznei- und Gewürzpflanzen beschäftigt wie Frau Gärber.

Sie hat ihr Wissen stets zum Nutzen der DPG auf allen Ebenen des wissenschaftlichen Austausches eingebracht und dazu beigetragen, dass Landwirten auch unter schwierigen Produktionsbedingungen bis heute erfolgreich Arznei- und Gewürzpflanzen anbauen können.

 

Der Vorstand der Deutschen Phytomedizinischen Gesellschaft e.V. (DPG) verleiht die Ehrennadel der DPG für das Jahr 2019 an Herrn Dr. Cornel Adler für seine herausragenden Verdienste um die Deutsche Phytomedizinische Gesellschaft e.V..

Herr Dr. Adler hat die Belange der DPG über 15 Jahre als Arbeitskreisleiter im Vorratsschutz vertreten und die DPG in renommierte internationale Tagungen eingebunden.

Mit annähernd 100 Publikationen belegte Herr Dr. Adler seine herausragenden Forschungsarbeiten auf dem Gebiet des Vorratsschutzes. Er bringt seine Kenntnisse regelmäßig als Gutachter in das Journal for Plant Disease and Protection ein.

Im DPG-Arbeitskreis Vorratsschutz gelang es ihm stets, den Erfahrungsaustausch zwischen Wissenschaft, Industrie, Beratung und Praxis zu gewährleisten. Insbesondere innovative Strategien im Vorratsschutz (z. B. neuartige Überwachungsverfahren, neue Bekämpfungsverfahren) wurden in den Arbeitskreis-Tagungen diskutiert und die Erkenntnisse in der Fachwelt verbreitet.

Ein besonderes Augenmerk richtet Herr Dr. Adler auf den Vorratsschutz in den Tropen. Hier sind es vor allem moderne biologische Methoden, die er für die Anwendung in den Tropen entwickelt. Über viele Jahre unterstützte er auch den DPG-Arbeitskreis für Phytomedizin in den Tropen und Subtropen über die Beteiligung seiner Arbeitsgruppe des Julius Kühn-Institutes am Tropentag.

Bei all seinen Aktivitäten stellt er konsequent die Bedeutung der DPG als verbindende und interdisziplinäre Fachgesellschaft heraus.

Durch die Einbindung der DPG in renommierte Tagungen hat Herr Dr. Adler wesentlich dazu beigetragen, die Sichtbarkeit der DPG im nationalen und internationalen Raum zu erhöhen. So ist es Herrn Dr. Adlers großem Engagement zu verdanken, dass die 12th International Working Conference for Stored Product Protection vom 7. bis 11. Oktober 2018 in Berlin erstmalig in Deutschland ausgerichtet und die DPG als Mitveranstalter dieser Tagung eingebunden wurde. Mit 385 gezählten Teilnehmern aus 53 Ländern war die Tagung überaus gut besucht und bot eine hervorragende Plattform für den Informationsaustausch und die Bildung von Netzwerken.

 

Frau Dr. Schorn wird mit der Ehrennadel für ihre besonderen Verdienste um die Deutsche Phytomedizinische Gesellschaft e.V. geehrt.

Sie hat die Bedeutung der DPG während ihres außerordentlichen Engagements um den Pflanzenschutz und die Pflanzengesundheit über viele Jahre durch ihre Mitwirkung am Programmkomitee der Deutschen Pflanzenschutztagung unterstützt und so die neutrale Position der Wissenschaft im poltischen Umfeld unterstrichen.

Frau Schorn studierte von 1977 bis 1982 Agrar­wissenschaften in Göttingen, absolvierte das Aufbaustudium Phytomedizin 1982-1986 und promoviertebei Prof. Heitefuß/Prof. Röbbelenmit einer Arbeit zur Rassenspezifität der Altersresistenz von Sommergerste gegenüber dem echten Mehltau.Daran schloss sich eine 4jährige Tätigkeit am Pflanzenschutzamt der Landwirtschaftskammer Hannover in Niedersachsen an. Seit 1991 arbeitet Frau Schorn im BMEL, zunächst als Referentin im Referat Pflanzenschutz und dann 9 Jahre als Leiterin des Referates Pflanzenschutz. Seit April 2015 leitet Sie das im BMEL neu eingerichtete Referat Pflanzengesundheit -Phytosanitäre Angelegenheiten beim Export.

Frau Schorn hat sich in herausragender Weise um den Pflanzenschutz und die Pflanzengesundheitengagiert. Sie trägt dadurch maßgeblich zum Schutz unserer Kulturpflanzen und der Kulturlandschaft vor Schadorganismen bei. Zu ihren Aufgaben zählt insbesondere. die Verhandlung von Rechtsakten in diversen EU-Gremien des Rates und der Kommission sowie der Leiter der Pflanzenschutzdienste auf EU-Ebene sowie derenkonzeptionelle Umsetzung in nationales Recht. Frau Schon wirkt mit bzw. hat die Federführung in verschiedenen nationalen und supranationalen Gremien, allen voran der EU,der EPPO, und dem IPPC. Seit 2016ist Frau Schorn Präsidentin der Europäischen Pflanzenschutzorganisation für Europa und den Mittelmeerraum (EPPO) und hat den Vorsitz im Executive Committee und im Rat der EPPO. Sie ist eine der Hauptherausgeber der Zeitschrift „Gesunde Pflanzen“.

Ihre enorme Fachkompetenz machen Frau Schorn zu einer gefragten Expertin und Beraterin in Deutschland, Europa, sowie darüber hinaus.Ihre klaren und deutlichen Worte bezüglich der Gefahren für die Pflanzengesundheit in Landwirtschaft, Gartenbau und Forst sowie ihr Engagement bei der Entwicklung von risikobasierten und effizienten Maßnahmen zur Vermeidung der Ein- und Verschleppung gefährlicher Schadorganismen tragen erheblich dazu bei, dass auch unter den heutigen Bedingungen eines stark ansteigenden Welthandels und den Folgen des Klimawandels erfolgreich Kulturpflanzen angebaut werden können.

Herr Dr. Wolfgang Zornbach erhält die Ehrennadel der DPG für seine  langjährigen Bemühungen um einen nachhaltigen integrierten Pflanzenschutz, bei denen er die DPG stets als wissenschaftliche Fachgesellschaft mit in den Nationalen Aktionsplan für den nachhaltigen Einsatz von Pflanzenschutzmitteln einbezogen hat.

Herr Zornbach ist in einem kleinen Gartenbaubetrieb aufgewachsen und hat von 1979 bis 1986 Biologie an der Universität Hamburg studiert und 1990 promoviert. Mit den Studienschwerpunkten Angewandte Botanik, Mikrobiologie und angewandte Entomologie hat er sich auf Arbeiten im Bereich des Pflanzenschutzes vorbereitet.

Die Diplomarbeit befasste sich mit dem Einfluss von CO2– angereichertem Gießwasser auf die Ausprägung von Krankheiten an verschiedenen Zierpflanzen im Gewächshaus. Die Dissertation wurde am Institut für Pflanzenschutz im Gartenbau der damaligen Biologischen Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft in Braunschweig angefertigt. Sie befasste sich mit Untersuchungen zur Pathogenese, Epidemiologie und Bekämpfbarkeit von Mycoshaerellabrassicicola, dem Erreger der Ringfleckenkrankheit an Cruciferen.

Seit Juni 1990 arbeitet er im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), zunächst im Referat Pflanzenschutz und seit Februar 2017 im Referat Nachhaltigkeit und Klimaschutz, Klimafolgen.

Herr Zornbach hat über 25 Jahre die rechtlichen Maßnahmen im Pflanzenschutz national und auch auf der EU-Ebene aktiv mitgestaltet. Hierzu gehörten das Pflanzenschutzgesetz und verschiedene Verordnungen zum Pflanzenschutz ebenso wie z. B. die EU-Pflanzenschutz-Rahmenrichtlinie. Wichtig war ihm dabei immer die sachgerechte Begleitung aller Maßnahmen mit einer fachlich fundierten Forschung. Besonders hervorzuheben ist sein herausragendes Engagement bei der Ausgestaltung von Pflanzenschutzlösungen für „kleine Kulturen“ (Lückenindikationen), für die Entwicklung und Umsetzung des Nationalen Aktionsplans zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln (NAP).

Er hat aktiv in vielen nationalen und internationalen Gremien mitgewirkt. Hierzu gehörten auch verschiedene Gremien der FAO oder OECD. Er hatte über 10 Jahre den Vorsitz der OECD RiskReductionSteering Group inne, leitete eine Reihe von OECD Seminaren und Workshops zu unterschiedlichen Pflanzenschutzthemen sowie zuletzt die OECD Working Group on Pesticides.Dies ist innerhalb der OECD das höchste Gremium, das sich mit Pflanzenschutzfragen befasst. Darüber hinaus hat Herr Zornbach internationale Netzwerke und Forschungsvorhaben zum integrierten Pflanzenschutz (z. B. ENDURE, PURE) intensiv begleitet sowie Modell- und Demonstrationsvorhaben zum integrierten Pflanzenschutz vorangetrieben(z. B. Warndienst/Wetterdienst, PASO I, PASO II, Demonstrationsbetriebe integrierter Pflanzenschutz).Herr Zornbach hat mit Fachkenntnis, Sachverstand und einem hohen Grad von Pragmatismus maßgeblich dazu beigetragen, den integrierten Pflanzenschutz zukunftsfähig zu machen und so eine erfolgreiche Land- und Forstwirtschaft selbst unter schwierigen Produktionsbedingungen zu gewährleisten.

 

Herr Dr. Tischner ist Experte für Pilzkrankheiten im Getreide und Mykotoxine mitlangjähriger Erfahrung in Agrarmeterologie, Prognosemodellen und dem Warndienst. Der heutige Leiter des Institutes für Pflanzenschutz der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft hat Phytomedizin von der Pike auf gelernt: Studium der Agrarwissenschaften an der TU München, Promotion bei Prof. Dr. Hoffmann über Einflussfaktoren auf die Aufnahme von systemischen Fungiziden in Getreidepflanzen, kurzer Exkurs in die Industrie, Referendariat, Landwirtschaftsberater und seit 1992 Anstellung an der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft.

Dr. Tischner hat den Pflanzenschutz in Deutschland maßgeblich vorangebracht, fachlich kompetent, hart in der Sache und pragmatisch in der Umsetzung. Sehr am Herzen liegt ihm der wissenschaftliche Austausch in seinem Fachgebiet. Seit über10 Jahren leitet Dr. Tischner den Arbeitskreis »Krankheiten im Getreide und Mais« (ehemals »Projektgruppe Pilzkrankheiten im Getreide« des Arbeitskreises Integrierter Pflanzenschutz). Er war lange Jahre Landessprecher in Bayern und ist Mitglied im Kuratorium zur Verleihung des Julius Kühn-Preises.

Wir danken Herrn Dr. Tischner für seinen besonderen Einsatz für die Ziele der DPG.

Herr Dr. Karsten Osmers erhielt im Rahmen des AK Kartoffel am 01. März 2017 in Braunschweig die Ehrennadel der DPG für seine außerordentliche phytomedizinische Kompetenz rund um die Kartoffel
sowie seiner Verdienste als langjähriger Leiter des Arbeitskreises »Kartoffel«.
Herr Osmers wuchs auf einem landwirtschaftlichen Betrieb auf und studierte von 1970-1975 Agrarwissenschaften in Göttingen. Im Jahr 1979 promovierte er bei Prof. Heitefuß/ Prof. Wilbert zum Thema »Nebenwirkungen von Herbiziden auf Getreideblattläuse «. 1978 begann Herr Osmers seine Tätigkeit an der Landwirtschaftskammer Weser-Ems, heute LWK Niedersachsen, Bezirksstelle Emsland, die er über 38 Jahre bis zu seinem Ruhestand in 2016 ausfüllte. Sein Hauptarbeitsgebiet waren die gesetzlich geregelten Schadorganismen der Kartoffel (Bakterienringfäule, Schleimfäule, Kartoffelzystennematoden, Kartoffelkrebs), aber er packte auch überall an, wo Not am Mann war, ob beim Blattlaus-Warndienst, bei der Erarbeitung von Prognosemodellen oder im Rahmen von Forschungsvorhaben.
Seine Begeisterung für den Pflanzenschutz im Kartoffelbau wie auch seine enorme Fachkompetenz machten ihn zu einem gefragten Berater, Redner und Forschungspartner in Deutschland wie auch im benachbarten Ausland. Über 36 Jahre war Herr Osmers dem AK Kartoffel aufs engste verbunden, davon über die Hälfte der Zeit als Arbeitskreisleiter. Nur wenige haben den integrierten Pflanzenschutz so intensiv, so konsequent gelebt, propagiert und praktiziert wie Herr Osmers. Seine klaren und deutlichen Worte bezüglich der Gefahren zu enger Fruchtfolgen bzw. einseitiger Pflanzenschutzstrategien haben letztendlich vielen Landwirten geholfen, auch unter schwierigen Produktionsbedingungen erfolgreich Kartoffeln anzubauen.
Ein herzliches Dankeschön für diesen engagierten und langjährigen Einsatz für die Ziele der DPG.

Herr Harald Kramer wird für sein unermüdliches Engagement zur Optimierung
der Applikationstechnik geehrt. Nach seiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hohenheim am Institut für Agrartechnik übernahm er den Sachbereich Pflanzenschutztechnik in der heutigen LWK Nordrhein Westfalen. Sein besonderer Einsatz galt der Anpassung der Anwendungstechnik an die Anforderungen des Integrierten Pflanzenschutzes. Er beteiligte sich als Partner im TOPPSProjekt. Die EDV-basierte Beurteilung der Spritzentechnik als Auswahlhilfe im EOSProjekt wurde von ihm maßgeblich mitentwickelt und unterstützt. Die  Forschungsergebnisse haben Eingang in viele Fachartikel und Vorträge gefunden und sind im Lehrbuch des Pflanzenbaues nachzulesen. Als Meilenstein verdient die in Zusammenarbeit mit den Herstellern entwickelte kontinuierliche Spritzeninnenreinigung, das erste umweltschonende Reinigungsverfahren, besondere Anerkennung. Seit 1995 ist Herr Kramer im DPGArbeitskreis
Pflanzenschutztechnik aktiv, seit 2011 leitet er ihn. Seit 2012 ist er Mitglied der Neuheitenkommission der Agritechnica und arbeitet im Fachbeirat Geräteanerkennungsverfahren sowie im Fachbeirat Gerätekontrolle mit. Ferner ist er im SPISE-Projekt zur Standardisierung der Gerätekontrolle auf EU-Ebene sowie bei den Fachreferenten Anwendungstechnik im Julius Kühn-Institut vertreten. Wir danken Herrn Harald Kramer für diesen besonderen Einsatz für die Ziele der DPG.

Dr. Axel Zinkernagel fungiert seit 15 Jahren als Webmaster für die DPG. Bereits während seines Studiums Anfang 2000 stellte er dem Vorstand der DPG, dessen erster Vorsitzender damals sein Vater Prof. Dr. Volker Zinkernagel, Freising, war, die zunehmende Bedeutung der Internet-Präsentation einer wissenschaftlichen Fachgesellschaft dar.
Er ließ seinem Appell Taten folgen und erarbeitete eine erste Internetpräsenz der DPG, die seitdem mehr und mehr ausgebaut wurde und heute aus dem Leben der DPG nicht mehr wegzudenken ist. Stets plädierte er für das finanziell Machbare und nicht für das oft teurere Wünschenswerte. So sind uns bis heute finanzielle Risiken bei permanent notwendigen Software- Upgrades erspart und technische Neuerungen auf das notwendige Maß begrenzt geblieben – ohne dass sich das auf die Attraktivität der Seite ausgewirkt hätte.
Darüber hinaus ist Herr Zinkernagel ohne zu zögern da, wenn man ihn braucht – ein herausragendes Engagement.
Der Vorstand der DPG hat über viele Jahre hin eine Vorstellung davon bekommen, wie schwierig die Weiterentwicklung von Websites unter unablässigem Anpassungsdruck der Technik bei gleichzeitigem, permanentem Geldmangel ist. Wir sind voller Anerkennung und dankbar für Herrn  Zinkernagels Leistung und Treue.

Dr. Gregor Hagedorn trat bereits 1992 der DPG bei und interessierte sich frühzeitig für die Vermittlung phytomedizinischer Inhalte an die Öffentlichkeit. Er suchte nach Möglichkeiten der Darstellung von Fachinformationen in den um die Jahrtausendwende entstehenden neuen Medien.
Als Wikipedia 2001 gegründet wurde, erkannte Herr Hagedorn frühzeitig das
Potential dieses Projektes zur Erstellung eines Onlinelexikons und eignete sich die technischen Voraussetzungen für die Umsetzung auch halboffener Wikis an, die zwar von jedem gelesen, aber nur von einer Runde von Experten editiertes und damit bewertetes Wissen anbieten konnten. Nach seiner Berufung in den Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit der DPG warb er für die Übertragung des »Glossars phytomedizinischer Begriffe« in ein Phytomedizin-Wiki und erbot sich, dieses auch selbst umzusetzen. Seit 2008 verfügt deshalb die DPG über dieses Wiki, welches in der Ausbildung zum Phytomediziner benötigte Definitionen enthielt und von zahlreichen Studenten genutzt wurde. Bis heute stellt Herr Hagedorn die Infrastruktur für das Wiki unentgeltlich bereit. Wir danken ihm für dieses besondere Engagement für die DPG.

Die Deutsche Phytomedizinische Gesellschaft e.V. dankt Frau Ingrid Sikora für ihr großes Engagement für die DPG:

Frau Ingrid Sikora hat sich in herausragender Weise für die Etablierung, Organisation und den Erhalt der traditionsreichen Reinhardsbrunn-Tagung eingesetzt.

Ihr ist es gelungen, durch eine über Jahre hin hohe Qualität der Organisation eine nachhaltige Akzeptanz der Tagung im In- und Ausland zu schaffen. Diese weltweit anerkannte Fungizidtagung wird in 2016 erstmals von der DPG durchgeführt. Frau Sikora hat sich nach ihrem Ausscheiden bei der Überleitung der Tagungsorganisation in die DPG als besonders engagierte und zuverlässige Partnerin erwiesen und so die Fortsetzung der für die DPG so wichtigen Tagung ohne jeden Bruch erlaubt.

Die Deutsche Phytomedizinische Gesellschaft e.V. dankt Frau Professor Volkmar für ihr beispielhaftes Engagement für die DPG:

Frau Prof. Volkmar war bis zu ihrem Ruhestand im Herbst des Jahres 2015 eine weithin sichtbare Expertin für tierische Schaderreger, Spinnentiere und Agrarökologie.
Sie leitete über viele Jahre hin den DPG-Arbeitskreis »Populationsdynamik und Epidemiologie der Schaderreger« und sicherte damit für die DPG einen bedeutsamen Themenbereich, der die Grundlage für wesentliche Elemente des Integrierten Pflanzenschutzes darstellt.
Über die AK-Leitung hinaus engagierte sie sich als Landessprecher Sachsen-Anhalt für den Zusammenhalt der Mitglieder in diesem Bundesland und baute die wichtigen Kontakte zur DGaaE aus.

Die Deutsche Phytomedizinische Gesellschaft e.V. dankt Herrn Dr. Wilhelm für sein vorbildliches Engagement für die DPG:

Herr Dr. Wilhelm war in Jahren 1990 bis 1999  im Vorsitz der Deutschen Phytomedizinischen Gesellschaft.

Bereits im Jahr 1984 wurde er stellvertretender Landessprecher der DPG für Rheinland-Pfalz, im Jahr 1987 Landessprecher von Rheinland-Pfalz und ab 1990 Landessprecher für Rheinland-Pfalz und das Saarland. Ab 1989 übernahm er die Leitung des späteren Ausschusses für Nachwuchsfragen, in dem erstmals auch der Nachwuchs beteiligt wurde.

In seine Zeit als Vorsitzender fällt eine ernste Beschäftigungskrise für Pflanzenschützer, in der Herr Wilhelm unterstützende Massnahmen einsetzte. So wurden die beruflichen Perspektiven 1994 in einem Forum „Agrarwissenschaften und Arbeitswelt“ Stuttgart-Hohenheim  diskutiert.

Speziell mit den Berufsaussichten im Pflanzenschutz befasste sich 1995 die Mitgliederversammlung der DPG in einer Vortragsreihe mit dem Titel „Perspektiven der Phytomedizin und der Phytomediziner“. Weiterhin initiierte er Aktivitäten des Ausschusses für Nachwuchsfragen wie die  Neufassung des Memorandums „Beruf des Pflanzenarztes und sein Anforderungsprofil“.  

Unter Vorsitz von Herrn Dr. Wilhelm ist auch der Abschluss eines Organschaftsvertrages mit dem Ulmer Verlag in 1993 vereinbart worden, in dem die Veröffentlichung von Beiträgen der DPG-Mitglieder in der „Zeitschrift für Pflanzenkrankheiten und Pflanzenschutz“  und ein Vorzugsabonnement für die Zeitschrift vereinbart wurde.

An der zur Zeit seines Vorsitzes verstärkten öffentlichen  Diskussion über Nutzen und Gefahren der Gentechnik beteiligte sich die DPG aktiv, zum Beispiel 1995 in einer Veranstaltung in Bonn gemeinsam mit der Gesellschaft für Pflanzenzüchtung und dem Pflanzenschutzamt der Landwirtschaftskammer Hannover.

Im Februar 1969 beschließen die Vereinigung Deutscher Pflanzenärzte und die Deutsche Phytomedizinische Gesellschaft, eine Vorläufergesellschaft der heutigen DPG, die Zusammenlegung. Unter dem Vorsitz von Dr. Wilhelm  wird 1994 in einer Feier das Gründungsdatum der heutigen DPG gewürdigt. Herr Dr. Wilhelm hat die Arbeit der DPG in der Zeit um das Jubiläumsjahr mit vielfältigen Aktivitäten bereichert.

Mit Herrn Roland Ulmer ehrt die Deutsche Phytomedizinische Gesellschaft  seine Verdienste um die Verbreitung von Büchern und Zeitschriften in den Bereichen Landwirtschaft, Gartenbau und Forstwirtschaft sowie der Biologie, insbesondere für seine Verlagstätigkeit im Bereich der Phytomedizin und des Pflanzenschutzes, die mehr als 400 Titel von Landwirtschaft bis Floristik umfasst.

Mit der Gründung der UTB-Verlagsgesellschaft im Jahr 1970 schuf Roland Ulmer mit Kollegen ein erfolgreiches Vertriebsmodell  für studienbegleitende Literatur. Derzeit sind weit mehr als 1000 Bücher, über 20 Zeitschriften und zahlreiche digitale Medien im Angebot.

Zahlreiche Bücher sind ganz dem Pflanzenschutz gewidmet oder umfassen entsprechende Kapitel. Ich kann hier nur wenige Titel exemplarisch nennen: den „Pflanzenschutz im Gemüsebau“ Crüger, Hommes, Smolka, Vetten und Backhaus),  der „Farbatlas Krankheiten und Schädlinge an landwirtschaftlichen Kulturpflanzen“ (Schöber-Butin, Garbe, Bartels), der „Farbatlas Waldschäden“ (Hartmann, Nienhaus und Butin), die „Krankheiten der Wald- und Parkbäume“ (Butin), die „Sachkunde im Pflanzenschutz“ (Klein, Grabier und Tischner)Ehrennadel  und viele weitere wichtige Fachliteratur, deren Autoren in der Deutschen Phytomedizinischen Gesellschaft wohlbekannt sind.

Schließlich möchte ich einige für uns wichtige Zeitschriften nennen wie die „Gartenpraxis“, „Gemüse“, „Journal für Kulturpflanzen“ und nicht zuletzt unsere Fachzeitschrift „Journal of Plant Diseases und Protection“.

Mit der Auszeichnung der Deutschen Phytomedizinischen Gesellschaft möchten wir Ihr Engagement für den Pflanzenschutz und darüber hinaus für die Landwirtschaft, den Gartenbau, für Forst und Natur ehren und Ihnen, sehr geehrter Herr Ulmer, für Ihr erfolgreiches Wirken über viele Jahrzehnte für die Phytomedizin und den Pflanzenschutz in der Öffentlichkeit und im Fachbereich sehr herzlich danken.

Die Begündungen für die Verleihung der Ehrenadel an hier aufgeführten Personen finden Sie in den jeweiligen Jahresausgaben der Phytomedizin - Mitteilungen der DPG.

2011: Dr. Heinrich OSTARHILD, ehem. Firma Holder, Metzingen
2004: Dr. Hermann BLEIHOLDER, ehem. BASF AG, Limurgerhof
2004: Dr. Reinhard SCHIETINGER, ehem. Direktor der Landesanstalt f. Pflanzenbau und Pflanzenschutz, Mainz
2004: Dr. Heinrich BRAMMEIER, ehem. BBA, Braunschweig
2004: Prof. DI Dr. Richard SZITH, Leiter des Referates Pflanzenschutz, Landeskammer für Land- und Forstwirtschaft Steiermark, Graz
2003: Dr. Peter Kraus, BayerCropScience, Monheim
2003: Dr. Heinrich KOHSIEK, ehem. Leiter der Abteilung f. Pflanzenschutzmittel und Anwendungstechnik der BBA, Braunschweig
2003: Fr. Dr. Mechthild SEIDEL, ehem. Leiterin Pflanzenschutzamt Mecklenburg- Vorpommern, Rostock
2002: Dr. Wolfgang SCHÜTZ, ehem. Pflanzenschutzamt der Landwirtschaftskammer Weser-Ems
2002: Dr. Hans Georg PRILLWITZ, ehem. Landesanstalt für Pflanzenbau u. Pflanzenschutz, Mainz
2001: Dr. Alfred OBST, ehem. Bayerische Landesanstalt für Bodenkultur u. Pflanzenbau
2001: Dir. u. Prof. Dr. Gerd CRÜGER; ehem. BBA, Braunschweig
2001: Dir. u. Prof. Dr. Heinz GANZELMEIER, BBA, Braunschweig
2000: Dr. Karl HANUSS, ehem. Landespflanzenschutzamt Rheinland- Pfalz, Mainz
2000: Prof. Dr. Theo WETZEL, ehem. Leiter des Instituts für Pflanzenkrankheiten in Halle